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Von der Auffanggesellschaft auf dem Weg zum moderner Dienstleister
Die BQG im Wandel der Zeit
Hinter dem Kürzel BQG verbirgt sich die etwas sperrige Bezeichnung „SPORT FÜR BERLIN - Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft“. Damit sind die Aufgaben der Gesellschaft auch schon kurz umrissen: Arbeitslose Menschen in der Stadt sollen in eine Beschäftigung (möglichst irgendwann auf dem ersten Arbeitsmarkt) gebracht werden und zusätzlich dafür qualifiziert werden - und das zur Unterstützung der Berliner Sportvereine und deren ehrenamtlich tätige Mitarbeiter /-innen. Ab 1991 wurden vorwiegend Arbeits-Beschaffungs-Maßnahmen (ABM) gefördert. Dies hat sich im Laufe der Jahre tiefgreifend verändert. Heute sprechen wir von MAE-Maßnahmen (Mehraufwandsentschädigungen), besser bekannt als 1-Euro-Jobs. Hinzugekommen sind „Beschäftigungszuschuss-Maßnahmen (BEZ)“, geblieben im geringen Maße sind AB-Maßnahmen (ABM). Diese Umbrüche haben die BQG in ihrer 17-jährigen Geschichte immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Die Mitarbeiter/- innen mussten sich auf neue Bestimmungen und Förderrichtlinien sowie neue Partner in den Bezirken einstellen. Gewandelt hat sich damit auch der Kundenkreis der Gesellschaft: Waren es am Beginn vorwiegend Fachkräfte aus dem Sport, so bedient „Sport für Berlin“ heute alle Berufsgruppen.
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